30 Jahre Mauerfall

Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls führte uns unsere Wanderung von Weimarschmieden über den dortigen Judenfriedhof und das Grenzdenkmal auf dem ehemaligen Kolonnenweg zurück nach Weimarschmieden.

Wieder konnten wir viele Gäste aus nah und fern begrüßen. Insgesamt 80 rotarische Freunde mit ihren Partnern waren angereist, um gemeinsam mit uns den Jahrestag feierlich mit einer Grenzwanderung zu begehen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Spielplatz in Weimarschmieden begrüßte die Präsidentin Kerstin Kellermann die Gäste aus Hanau, Detmold, Sonneberg, Ilmenau, Suhl, Schmalkalden, Bad Kissingen und Schweinfurt.

Die Präsidentin freute sich sichtlich über die große Anzahl der Gäste und versäumte es natürlich nicht, Freundin Kowalski und Frd. Steigerwald für die Vorbereitungen für die diesjährige Wanderung zu danken.

Dann übergab sie das Wort an Freund Steigerwald, der den Ablauf der Wanderung erläuterte und Anekdoten zum Dorf Weimarschmieden zum Besten gab. Er wusste viele Begebenheiten des kleinen Ortes Weimarschmieden mit seinen 52 Einwohner, direkt an der ehemaligen Grenze gelegen, zu berichten.

Dann startete die Gruppe Richtung Judenfriedhof und Grenzdankmal. Dort berichtete Frd. Steigerwald vom ehemaligen Grenzsoldaten Mangold, der an dieser Stelle 1961 die Grenze überwand und erst nach der letzten DDR-Zigarette Zuflucht bei den westdeutschen Grenzsoldaten nahm.

Nach einem Gruppenfoto versammelten wir uns am Ende unserer Wanderung in der Kirche von Weimarschmieden.

Nach einführenden Worten von Pfarrerin Kupfer hatten unsere langjährigen Mitglieder Frd. Waldemar Golze und Frd. Ulrich Bergner Gelegenheit, an die Zeit vor und nach der Wende und an die Gründung unseres Clubs zu erinnern und für den Verlauf der Geschichte zu danken. Viele Worte, die alle Anwesenden berührten. Beide sind ein Beispiel für das Zusammenwachsen von Ost und West, die heute nicht nur eine rotarische Freundschaft verbindet.

Nach einem gemeinsamen Gebet und Orgelklängen durch Frd. Steigerwald zum gemeinsam gesungenen Lied "Nun danket alle Gott" wurden wir von Pfarrerin Kupfer mit einem Segen entlassen. 

Danach gings für alle nach Fladungen ins Hotel Sonnentau, wo der Nachmittag mit Essen, Gesprächen und vielen Erinnerungen seinen Abschluss fand.

(alle Bilder im internen Bereich)